Handbuch für Ihre digitale Beschilderung
Raspberry-Pi-Player
Öffnen Sie den Downloadordner und wählen Sie die aktuell bereitgestellte Pi-Version.
Windows-Player
Im Downloadordner finden Sie die aktuelle Windows-Version für Kiosk- und Dauerbetrieb.
Dieses Handbuch begleitet Sie von der Buchung Ihres Kontos bis zum laufenden Bildschirm. Sie richten Ihre Geräte selbst ein – Schritt für Schritt, ohne technisches Vorwissen. Für jeden Player-Typ, für Ihre Playlists und für den täglichen Betrieb finden Sie hier eine verständliche Anleitung.
Inhalt
- Willkommen & erste Schritte
- Die drei Player-Typen im Überblick
- Raspberry-Pi-Player einrichten
- Die Konfigurations-Oberfläche des Pi
- Windows-Player und URL-Player einrichten
- Playlists mit Inhalten füllen
- Welche SD-Karte für wie viel Video?
- Betriebshinweise & Netzwerk-Empfehlung
- Hilfe – was tun, wenn etwas nicht läuft?
1Willkommen & erste Schritte
Sie haben ein Konto bei Tempio Signage gebucht – herzlich willkommen. Mit Tempio Signage steuern Sie beliebig viele Bildschirme zentral über ein Dashboard im Internet: Sie legen Playlists an, laden Bilder und Videos hoch, und Ihre Geräte spielen alles automatisch ab – auch dann weiter, wenn kurz das Internet ausfällt.
Der Ablauf ist immer derselbe:
2Die drei Player-Typen im Überblick
Ein „Player“ ist das Gerät bzw. das Programm, das Ihre Inhalte auf einem Bildschirm anzeigt. Tempio Signage kennt drei Arten. Welche Sie wählen, hängt davon ab, welche Hardware Sie einsetzen möchten.
Raspberry-Pi-Player empfohlen für feste Bildschirme
Ein kleiner, günstiger Minicomputer (Raspberry Pi), der fest hinter dem Bildschirm sitzt. Er spielt Bilder und Videos mit Ton ab, läuft rund um die Uhr und funktioniert auch offline weiter. Ideal für Schaufenster, Empfang, Gastraum – überall, wo ein Bildschirm dauerhaft läuft.
Windows-Player für vorhandene PCs
Ein Programm, das auf einem Windows-Rechner läuft. Praktisch, wenn Sie ohnehin einen PC oder eine Mini-PC-Box am Bildschirm haben. Zeigt Bilder und Videos an.
URL-Player am schnellsten
Kein eigenes Gerät nötig: Sie öffnen einfach eine Web-Adresse in einem Browser (z. B. auf einem Smart-TV, Tablet oder beliebigen Bildschirm mit Browser). Am schnellsten eingerichtet, benötigt aber eine dauerhafte Internetverbindung.
3Raspberry-Pi-Player einrichten
Der Raspberry-Pi-Player ist die empfohlene Lösung für feste Bildschirme. Die Einrichtung erfolgt einmalig und dauert etwa 15 Minuten.
Schritt 1: Master-Image herunterladen
Laden Sie das Tempio-Master-Image von unserer Signage-Webseite herunter (der Download-Link befindet sich im Bereich Signage auf tempio-suite.de). Es ist eine komprimierte Datei mit der Endung .img.xz.
Schritt 2: Image auf die SD-Karte schreiben
Zum Übertragen des Images auf die SD-Karte empfehlen wir den kostenlosen Raspberry Pi Imager (erhältlich unter raspberrypi.com):
.img.xz-Datei auswählen.Schritt 3: Konfigurationsdatei erstellen und ablegen
Damit der Pi weiß, mit welchem WLAN er sich verbinden soll und wie er heißt, braucht er eine Konfigurationsdatei namens signage.conf. Diese erstellen Sie bequem mit unserem Konfigurator – ein Werkzeug, das Sie im Bereich Signage auf unserer Webseite finden.
signage.conf.bootfs. Kopieren Sie die signage.conf direkt in dieses Laufwerk (nicht in einen Unterordner).https://signage.tempio-suite.de, nicht …de/). Wenn Sie den Konfigurator verwenden, wird das automatisch berücksichtigt. Falls Windows beim Einstecken der Karte fragt, ob der Datenträger formatiert werden soll: immer „Abbrechen“ klicken.Schritt 4: Pi starten und koppeln
4Die Konfigurations-Oberfläche des Pi
Jeder Raspberry-Pi-Player bringt eine kleine Weboberfläche mit, über die Sie das Gerät im laufenden Betrieb verwalten – ohne die SD-Karte anfassen zu müssen. Damit ändern Sie WLAN, Server-Adresse oder den Gerätenamen und sehen den Kopplungscode.
So öffnen Sie die Oberfläche
Die Oberfläche erreichen Sie im lokalen Netzwerk über die Adresse http://<IP-des-Pi>:8080. Die aktuelle IP-Adresse jedes Geräts wird Ihnen im Dashboard beim jeweiligen Player angezeigt – Sie müssen sie also nicht selbst heraussuchen. Klicken Sie dort einfach auf die angezeigte Adresse.
Was Sie hier tun können
- Gerätename ändern – so heißt der Bildschirm in Ihrer Übersicht.
- Kopplungscode ansehen – solange das Gerät noch nicht gekoppelt ist, steht der Code hier gut lesbar.
- WLAN wechseln – ein neues Netz auswählen (die Oberfläche sucht verfügbare Netze) und das Passwort eingeben.
- Server-Adresse wechseln – falls Ihr Gerät zu einem anderen Server umziehen soll.
- Passwortschutz setzen – schützen Sie die Oberfläche mit einem Passwort, damit nicht jeder im Netzwerk darauf zugreifen kann.
5Windows-Player und URL-Player einrichten
Windows-Player
Für einen Windows-Player installieren Sie das Tempio-Player-Programm auf dem Windows-Rechner, der am Bildschirm hängt. Das Installationspaket und die Anleitung finden Sie im Signage-Bereich auf unserer Webseite.
URL-Player
Der URL-Player ist am schnellsten eingerichtet, weil kein Programm installiert werden muss – Sie öffnen nur eine Web-Adresse.
6Playlists mit Inhalten füllen
Eine Playlist ist die Reihenfolge der Inhalte, die auf einem Bildschirm laufen. Sie erstellen und verwalten Playlists im Dashboard unter Playlists.
Inhalte hinzufügen
7Welche SD-Karte für wie viel Video?
Der Raspberry-Pi-Player speichert Videos lokal auf seiner SD-Karte, damit sie auch ohne Internet flüssig laufen. Wie viel Videomaterial passt, hängt von der Kartengröße ab. Als Faustregel gilt nach der automatischen Optimierung etwa 30 MB pro Videominute.
| SD-Karte | Nutzbar für Videos | Videomaterial (ca.) |
|---|---|---|
| 32 GB | ~20 GB | ~11 Stunden |
| 64 GB | ~50 GB | ~28 Stunden |
| 128 GB | ~110 GB | ~60 Stunden |
8Betriebshinweise & Netzwerk-Empfehlung
- Dauerbetrieb: Der Raspberry-Pi-Player ist für den Dauerbetrieb ausgelegt. Nach einem Stromausfall startet er von selbst wieder und spielt die Playlist weiter.
- Änderungen wirken automatisch: Ändern Sie im Dashboard eine Playlist, holt sich das Gerät die Änderung selbstständig – Sie müssen am Gerät nichts tun.
- IP im Dashboard: Die Adresse der Konfigurations-Oberfläche jedes Pi sehen Sie im Dashboard beim jeweiligen Gerät.
9Hilfe – was tun, wenn etwas nicht läuft?
Der Bildschirm bleibt schwarz
- Prüfen Sie, ob der Bildschirm eingeschaltet und die richtige HDMI-Quelle gewählt ist.
- Beim ersten Start ist der Bildschirm ein bis zwei Minuten dunkel – das ist normal. Warten Sie ab, bis der Kopplungscode erscheint.
- Ziehen Sie den Strom des Pi, warten Sie 10 Sekunden, und stecken Sie ihn wieder an.
Das Gerät erscheint nicht im Dashboard
- Prüfen Sie, ob der Pi mit dem Netzwerk verbunden ist (LAN-Kabel oder korrektes WLAN in der
signage.conf). - Kontrollieren Sie die Server-Adresse in der
signage.conf(kein Schrägstrich am Ende). - Erscheint auf dem Bildschirm ein Kopplungscode, ist das Gerät online – geben Sie den Code im Dashboard ein.
Der WLAN-Wechsel hat nicht geklappt
- Prüfen Sie das WLAN-Passwort – bei einem Fehler kehrt der Pi automatisch zum alten Netz zurück.
- Öffnen Sie die Konfigurations-Oberfläche erneut (die Adresse steht im Dashboard) und versuchen Sie es noch einmal.
Videos laufen nicht
- Nach dem Hochladen bereitet der Server das Video kurz auf – warten Sie einen Moment, bevor Sie es dem Bildschirm zuweisen.
- Der Raspberry-Pi-Player spielt Videos zuverlässig ab. Beim URL-Player im Browser kann die Video-Wiedergabe je nach Gerät eingeschränkt sein.
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